Richard Powers: "Von der Entzifferung meines Genoms habe ich gelernt, dass wir nicht das Produkt unserer Gene sind"

Im NZZ-Interview erzählt der US-amerikanische Schriftsteller Richard Powers über die Hintergründe seines neuesten Romans "Das größere Glück". Am Beispiel der Gentechnologie geht es in dem ersten "postgenomischen" Roman darum, wie komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse in Produkte umgewandelt und der Öffentlichkeit verkauft werden. Powers erzählt auch von den Erfahrungen mit seinem eigenen Genomausweis und macht deutlich, warum Ideen, die praktisch werden - unser Glaube und nicht einfach: Gene - das Individuum am stärksten definiert.