PD Dr. Dr. Heiner Aldebert

LEBENSLAUF

Biographische Daten
Geboren am 1.2.1960 in München
Grundschule in Memmingen, Allgäu 1966-1970
Humanistisches Wilhelmsgymnasium München,  1970-1979
Wehrdienst, anschließend Verweigerung des Kriegsdienstes 1979-1980
Studium der Evang. Theologie in München, Göttingen, Berlin, 1980-1986

Wissenschaftliche Laufbahn
1986: 1. theologisches Examen Evang. Lutherische Kirche in Bayern

1990: Promotion an der evangelisch theologischen Fakultät der Universität Erlangen/Nürnberg,
Christenlehre in der DDR. Evangelische Arbeit mit Kindern in einer säkularen Gesellschaft

1990 – 1992: Vikariat an der Evang. Kreuzkirchengemeinde, München Schwabing

1992: 2. theologisches Examen, Evang. Lutherische Kirche in Bayern, Ordination zum          Pfarrer der Evang. Lutherischen Kirche in Bayern

1992-1993: Schulpfarrer am Gymnasium Grafing bei München

1993-1999: Wiss. Assistent am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Evangelischen Religionsunterrichtes an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen/Nürnberg

2000: Habilitation an der evangelisch theologischen Fakultät der Universität Erlangen/Nürnberg mit einer Arbeit zum Thema „Spielend Gott kennenlernen. Bibliodrama in religionspädagogischer Perspektive“

Seit 2000: Privatdozent für Praktische Theologie an der Universität Erlangen/Nürnberg

1999-2004: Gemeindepfarrer und Schulbeauftragter in Icking/ Dekanat Bad Tölz

Seit 2004: Inhaber der Koordinationsstelle für Medizinethik der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern am Institut TTN, Technik, Theologie, Naturwissenschaften an der LMU-München

PUBLIKATIONEN (AUSWAHL)

Christenlehre in der DDR. Evangelische Arbeit mit Kindern in einer säkularen
Gesellschaft. Eine Standortbestimmung nach 20 Jahren Kirche im Sozialismus und
40 Jahren DDR, Hamburg 1990

Spielend Gott kennenlernen. Bibliodrama in religionspädagogischer Perspektive, Hamburg 2001 (482 S.)

Anspiel, Rollenspiel, Bibliodrama“ in: Neues Handbuch
Religionspädagogischer Grundbegriffe, 505-507. München, 2002.    

 „Bibliodrama“ in: Adam, G. / Lachmann, R. (Hg.):
Methodisches Kompendium für den Religionsunterricht 2 (Aufbaukurs), S. 157 – 174, Göttingen, 2002.

Seit 2003: Herausgeberschaft der Schriftenreihe: “Bibliodrama Kontexte”,
EB-Verlag, Schenefeld

Jenseits der Freiheit. Demenz verstehen, Verständnis
entwickeln – Zusammenleben gestalten. Arbeitshilfe für das Gymnasium und andere weiterführende Schulen und Bildungseinrichtungen. Hrsg. Gymnasialpädagogische Materialstelle, Erlangen 2005. (Themenfolge 132)

Aldebert, H. et al.    
Oma lebt in einer anderen Welt. Demenz wahrnehmen. Verständnis entwickeln. Zusammenleben gestalten. Arbeitshilfe für GS, FöSch, HS, RS und die Konfirmandenarbeit, Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn 2006 (Bezug: Tel: 09872-509-0)

Aldebert, H. (Dt. Hg., Verf. Nachwort der deutschen Ausgabe, Übersetzung aus dem Amerikanischen)
Cathy Stein Greenblat, Alzheimer und Lebensqualität, Hamburg Schenefeld 2006

Aldebert, H. (Hg.),
Demenz verändert. Hintergründe erfassen, Deutungen finden, Leben gestalten. Theologisch-philosophische, pflegerische, juristische, kunsttherapeutische, architektonische, gesundheitsökonomische Aspekte im Spannungsfeld von „Demenz und Autonomie“ (346 S.), Hamburg-Schenefeld, 2006

Euer Herz soll ewig leben. Aus der Vision vom schönen droht das Zerrbild vom bösen Alter zu werden. Sonntagsblatt Thema, 2/2006, 22ff.

Aldebert, H. (Inhaltliche Koordination)
„Nähme ich Flügel der Morgenröte…“. Handreichung der Evangelisch Lutherischen Kirche in Bayern zur Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen, München 2006. Bezug: Landeskirchenamt: kati.Kinschert@elkb.de

Sag mir, wer ich bin. Alzheimer – die Begegnung mit einer verwirrenden Krankheit, in: Gruß aus Rummelsberg 3/2006, 3ff.

Leben mit Demenz, Tutzinger Blätter 1/2007, 18ff.

Gesundheitsökonomie und Ethik in theologischer Perspektive, in: Forum TTN 18, November 2007, 3-22

Von der Ethik an der Grenze zur Grenze der Ethik! Zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen von Ethikkomitees und Patientenverfügungen fragen Sie Ihren Arzt, aber auch Ihren Seelsorger! In: Forum TTN 19, November 2008, 17-32

Ethik an der Grenze – oder Grenze der Ethik? Über Chancen und Risiken von Ethikkomitees und Patientenverfügungen, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nr. 1, Januar 2009, 64. Jahrgang, 9-11.