Neue TTN-Studie zur ethischen Bewertung der Synthetischen Biologie erschienen

 Die Forschung auf einem so dynamischen Gebiet wie der Synthetischen Biologie bedarf der Bereitschaft und der Fähigkeit, die Fragen der Wissenschaftsfolgen und der Wissenschaftsverantwortung wahrzunehmen und in das eigene Forschungshandeln zu integrieren. Dazu ist eine differenzierte Wahrnehmung der tatsächlichen Forschung notwendig, welche pauschalisierende Urteile vermeidet und es ermöglicht, die ethische Beurteilung in ihr zu verankern. So sollen nicht nur Vorurteile abgebaut werden, sondern es soll auch die Übernahme konkreter Forschungsverantwortung ermöglicht werden. Hier liegen die Aufgaben der forschungsbegleitenden Ethik.

Im Marburger LOEWE-Zentrum für Synthetische Mikrobiologie SYNMIKRO ist dafür ein Modell entwickelt worden, dessen Kern eine dynamische und multidimensionale Kriteriologie ist, die von Ebenen der Beschreibung zu Dimensionen der Beurteilung zu Stufen der ethischen Verantwortung führt. In vier Fallstudien wird die Anwendung an einzelnen Forschungsvorhaben exemplarisch dargestellt. Die Studie wird herausgegeben von dem Marburger Systematischen Theologen Friedemann Voigt. An ihr mitgewirkt haben als Mitglieder der SYNMIKRO AG Bioethik außerdem: Stephan Becker, Michael Bölker, Bruno Eckhardt, Daniel Falkner,  Peter Graumann, Johann Heider, Eyke Hüllermeier und Torsten Waldminghaus.

Das Inhaltsverzeichnis können Sie hier einsehen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/stufenmodell.

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Leseprobe Voigt et al Ethische Bewertung der Synthetischen Biologie.pdf171.72 KB