Vortrag von Stephan Schleissing auf BfR-Symposium "Neue Technologien zur Modifikation des Genoms"

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veranstaltete am Dienstag, den 6. Dezember 2016, in Berlin-Marienfelde ein Symposium, bei dem die Methoden des sogenannten Genome Editing und ihre Anwendungen unter dem Aspekt der Risikobewertung von Lebens- und Futtermitteln diskutiert wurden. Das Programm, eine Tagungsmappe sowie die Folien von insgesamt sieben Vorträgen sind jetzt online hier abrufbar.  

Zum Thema

Seit wenigen Jahren existieren neue molekularbiologische Technologien, die wesentlich billiger, schneller und genauer als ältere Methoden genetische Sequenzen von Lebewesen verändern, ausschneiden oder einfügen können. Diesen Methoden wird großes Potential zugesprochen, sowohl die Züchtung von neuen Pflanzensorten und Tierstämmen zu revolutionieren, als auch in der Medizin Fortschritte bei der Therapie unheilbarer Erkrankungen zu erbringen. Vor dem Hintergrund der Sicherheit solcher Verfahren für den Verbraucher sowie ethischer Fragen, die mit der Nutzung solcher Technologien einher gehen, wurden auf der Veranstaltung am BfR Möglichkeiten, Grenzen und gesellschaftliche Herausforderungen dieser Techniken identifiziert und diskutiert.

Die Veranstaltung wurde vom BfR organisiert und richtete sich an Interessierte aus wissenschaftlichen Einrichtungen, amtlichen Untersuchungseinrichtungen und der Wirtschaft.

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