Biomedizinische Eingriffe am Menschen. Ein Stufenmodell zur ethischen Bewertung von Gen- und Zelltherapie. (interdisziplinäre Arbeitsgruppe, Eskalationsmodell II, 2006 – 2009)

Das Projekt „Biomedizinische Eingriffe am Menschen – eine ethische Bewertung“ ist eine Folgestudie der 2002 in vierter Auflage erschienenen Studie „Gentechnik: Eingriffe am Menschen. Ein Eskalationsmodell zur ethischen Bewertung“. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik (Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf) an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität durchgeführt.

Es wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert und lief von 2006 bis 2009.

Interdisziplinäres Expertengremium

Im Rahmen des Projektes setzte sich ein interdisziplinäres Expertengremium mit brisanten Themenstellungen der Gen- und Stammzellmedizin auseinander. Es stellte sich die Aufgabe, diese Themen für eine breitere Öffentlichkeit transparent zu machen und ihre ethische Bewertung zu reflektieren.

Entstanden ist dabei ein Buch, das eine Orientierungshilfe in Bezug auf die neuesten Entwicklungen in der Gen- und Stammzellforschung sowie deren medizinische Anwendungen an die Hand gibt. Zu diesem Zweck werden im Buch  die naturwissenschaftlichen Grundlagen und Prozesse dargelegt, über mögliche Nutzen und Risiken aufgeklärt und eine ethische Bewertung abgegeben. Das Herzstück des Buches bildet ein ethisches Stufenmodell, in dem die möglichen medizinischen Anwendungen von Gen- und Zelltechnologie exemplarisch in vier Stufen der medizinischen und ethischen Verantwortbarkeit eingeordnet werden.

Resultate

Die Ergebnisse des Projektes finden sich in dem Buch:
Hacker, Jörg/Rendtorff, Trutz, et. al (2009): Biomedizinische Eingriffe am Menschen. Ein Stufenmodell zur ethischen Bewertung von Gen- und Zelltherapie. Berlin/New York: Walter de Gruyter.


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