"Die Zeit" und NABU: Plastisphäre im "Plastic Planet"

Dass allgegenwärtige Kunststoffe unsere Umwelt, insbesondere die Meere (auch Nord- und Ostsee, siehe 3. Link), stark belasten und unsere Gesundheit bedrohen, ist den meisten klar und mit Erscheinen des Films "Plastic Planet" im Jahre 2010 besonders deutlich geworden. Auf dessen Webseite (letzter Link) gibt es viele interessante Hintergrundinformationen zum Thema. Nun haben Forscher, wie der kurze ZEIT-Artikel "Plastisphäre, das neue gefährliche Ökosystem" berichtet, im Meer schwimmenden Plastikmüll als von Algen und Bakterien besiedeltes "Plastikriff" und damit marines Ökosystem identfiziert. Viele dieser Bakterien können Krankheiten, z.B. Cholera, übertragen und damit nicht nur den Meerestieren, die oft qualvoll am Müll verenden, sondern auch dem Menschen gefährlich werden. Dies macht eine Reinigung der Meere umso dringlicher, das Projekt des NABU "Fishing for litter" (2. Link) gibt dafür ein gutes Beispiel. Initiativen dieser Art werden das Problem allerdings nicht lösen. Begonnen werden müsste mit einer Umstellung der Produktion (derzeit werden jährlich bis zu 240 Millionen Tonnen Plastik hergestellt) und unserer Konsumgewohnheiten.