Arte-Dokumentation: "Welt ohne Menschen?"

Wird sich der Mensch mit Hilfe der sich rasant fortentwickelnden Technowissenschaften (Biotechnologie, Nanotechnologie, künstliche Intelligenz etc.) selbst abschaffen? Und wenn ja, in welcher Form? Wird die weitere Technisierung der Gesellschaft und menschlichen Lebenswelt in eine Epoche des von einigen gefeierten "Transhumanismus" führen, in der wir mit der Technik verschmelzen und so zu "besseren", körperlich und geistig leistungsfähigeren Menschen werden? Kündigt sich gar der  "Posthumanismus" an, die Ära der den Menschen überlegenen Maschinen? Wie verändert uns der schon jetzt unüberschaubare Einzug der Technik in unseren Alltag? Gleichen auch wir uns mehr und mehr Maschinen an, die kalkulieren statt zu denken und zu empfinden, erliegen wir dem unaufhaltsam steigenden Konformitäts- und Leistungsdruck? Wie sieht es mit der Frage nach sozialer Gerechtigkeit aus?

Diese Fragen behandelt die Dokumentation "Welt ohne Menschen?", die einen Überblick über die derzeitigen technischen Möglichkeiten anhand vieler Beispiele und Interviews mit Forschern sowie Zukunftsideologen gibt, aber auch Philosophen, Aktivisten und Kritiker zu Wort kommen lässt, die auf die derzeitigen großen Veränderungen und ihre Auswirkungen auf unser Selbstverständnis als Menschen reflektieren.