Workshop: Wissenschaftskommunikation am Beispiel "Grüne Gentechnik" - Public Relation oder Aufklärung?

Im Rahmen des Projektes "Landwirtschaft zwischen Idyll und Dystopie" fand am 10. Mai 2011 am Center for Advaned Studies der LMU ein Workshop zur Wissenschaftskommunikation am Beispiel der Grünen Gentechnik statt.

Zur Tagung

Das Programm finden Sie als PDF-Datei im Anhang.
Moderation: Dr. Brigitte Röthlein, Wissenschaftsjournalistin, München

Inhaltliche Ausrichtung

Schon die richtige Bezeichnung ist umstritten: Soll man nun "Grüne Gentechnik" sagen oder doch lieber "Agro-Gentechnik", um die positive ökologische Konnotation "grün" zu vermeiden? Kaum eine Technologie wird so kontrovers diskutiert wie die "Grüne Gentechnik". Ihre Wahrnehmung ereignet sich in einem Klima großer Versprechungen, unverhohlener Ängste und umstrittener Risikoabschätzungen. Bei der öffentlichen Vermittlung von biologischen Fakten und ihrer Bewertung spielen mediale Inszenierungen eine zentrale Rolle. Haben in diesem Setting wissenschaftliche Argumentationen die Chance auf Gehör? Der Workshop thematisiert die Rolle des Wissenschaftlers und lotet Möglichkeiten aus, wie man grüne Biotechnologie angemessen kommunizieren kann.

Referenten

Gerd Spelsberg (Geschäftsführer i-bio-Information Biowissenschaften), Thomas Deichmann (Chefredakteur Novo-Argumente), Gerhard Wenzel (Wissenschaftszentrum Weihenstephan TUM), Stephan Schleissing (Geschäftsführer Institut TTN), Herwig Grimm (Institut TTN).

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Programm CAS-Workshop 10 Mai 2011.pdf204.8 KB