Deutscher Ethikrat nimmt Stellung zur PID

In der Debatte um die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID), bei der es darum geht, ob genetisch belastete Embryonen im Labor aussortiert werden dürfen, bevor sie für eine Schwangerschaft in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt werden, hat nun auch der Deutsche Ethikrat eine Stellungnahme vorgelegt. Eine knappe mehrheit mit 13 von 26 Mitgliedern hält die PID unter bestimmten Einschränkungen für ethisch gerechtfertigt. Dagegen befinden 11 Ratsmitglieder die PID für unzulässig und gesetzlich zu verbieten.

Am 17. März sollen die Abgeordneten des Bundestages darüber entscheiden, wie mit der PID verfahren wird und ob bei einer Zulassung eine Neuauflage des Embryonenschutzgesetzes notwendig wird.