Bundesverfassungsgericht: Strenge Regeln beim Anbau genveränderter Pflanzen sind mit Grundgesetz vereinbar

Das Land Sachsen-Anhalt hatte geklagt und die rechtlichen Bestimmungen für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen als verfassungswidrig beanstandet. Nun hat das Bundesverfassungsgericht entschieden: Die strengen Regeln für den Anbau von GVO sind rechtlich zulässig und mit dem Grundgesetz vereinbar. Das bedeutet für die Frage der Koexistenz: Der Landwirt, der GVO anbaut, muss für eine etwaige "Verunreigung" des Nachbarfeldes geradestehen.