Vortrag von Prof. Terry Marsden über Paradigmen der Landwirtschaft

Im Rahmen des Kooperationsprojektes des Instituts TTN und des Center for Advanced Studies (CAS) der LMU München "Landwirtschaft zwischen Idyll und Dystopie: Grüne Gentechnik als Projektionsfläche von Naturbildern" sprach Prof. Terry Marsden über die unterschiedlichen Konzepte von Landwirtschaft.

In seinem Vortrag unter dem Titel "Exploring the Potential Contributions of the Bio-Economy and the Eco-Economy in Agri-Food and Rural Regional Development" unterschied er dabei vor allem konventionelle und ökologische Landwirtschaft und deren implizite Naturperspektiven.

Terry Marsden ist Professor für Umweltpolitik und -planung an der Universität von Cardiff. Er hat eine breite Erfahrung in Wissenschaft und Politik im Bereich der internationalen Landwirtschaftsentwicklung, Nachhaltigkeit und Umweltplanung. Zurzeit ist er Co-Direktor des größten ESRC (Economic and Social Research Council) geförderten Wissenschaftszentrums für Nachhaltigkeit an der Universität von Cardiff. Des Weiteren ist er Autor von mehr als 150 Berichten, Büchern und Artikeln zu diesen Themen und war als Berater der walisischen regionalen Regierung, dem britischen Ministerium für Umwelt, Lebensmittel und Landwirtschaft (Defra), der Premierminister Strategieeinheit und dem ESRC für Umweltwissenschaft und -politik tätig.

Die anschließende Diskussion wurde von Prof. Bernhard Gill, Soziologe der LMU, moderiert.