Ziele der Agrarwissenschaft: Reinhard Hüttl und Urs Niggli im Gespräch

Seit 1990 wurde jede dritte Agrarwissenschaftlerstelle abgebaut. Nun folgt die Kehrtwende. Durch Themen wie Klimawandel, Welthunger und Energie aus Biomasse gewinnt die Agrarforschung stark an Bedeutung. Aus diesen Gründen hat die Regierung angekündigt, bis Ende 2010 ein Forschungsprogramm für die Agrarier zu formulieren und zu finanzieren. Aber mit welchen Zielen? In der "Zeit" diskutierten zu diesem Thema zwei Kontrahenten: Reinhard F. Hüttl, Vorsitzender des Bioökonomierat, Präsident von acatech und Chef des Geo Forschungs Zentrums GFZ in Potsdam und Urs Niggli, seit 20 Jahren Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau im schweizerischen Frick.