Ethische Fragen der Gesundheitsökonomie (Beratungsprojekt, 2007 – 2008)

In den Jahren 2007/2008 wurden von der Koordinationsstelle für Medizinethik der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern ethische Kriterien der Gesundheitsökonomie erarbeitet und im kirchlich/gesellschaftlichen Feld kommuniziert.

Dieses Beratungsprojekt wurde auf Bitte des synodalen Unterausschusses für Ethik in Medizin und Biotechnik durchgeführt, weil der Eindruck bestand, der Bereich der Gesundheitsökonomie sei in besonderer Weise für kirchliche Positionierungen von hoher Bedeutung, aber gleichzeitig mehr als die meisten anderen medizinethischen Fragestellungen auch schwer zu durchschauen.

Es musste in diesem Projekt also darum gehen, wesentliche ethische Fragestellungen und mögliche Grundpositionen so herauszuarbeiten und zu strukturieren, dass sich die Synode und die anderen kirchenleitenden Organe ein möglichst transparentes Bild machen können und in den anstehenden gesellschaftlichen Diskursen zumindest grundsätzlich Stellung beziehen können.

Bei diversen Vortragsveranstaltungen, einem synodalen Studientag zum Thema „Gesundheit für alle – wie lange noch?“ (6. Oktober 2007) und im Rahmen einer Kooperationstagung mit der Evangelischen Akademie Tutzing zum Thema „Gesundheit – Um welchen Preis?“ (27.-28.10.2008) wurden die Ergebnisse der Projektarbeit der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Kooperationspartner

GSF: Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen

Evangelische Akademie Tutzing

Synodaler Unterausschuss für Ethik in Medizin und Biotechnik

 

Veröffentlichungen

Aldebert, H.
Gesundheitsökonomie und Ethik in theologischer Perspektive, in: Forum TTN 18, November 2007, 3-22.