Ein Menschenrecht auf ein Kind? - Die ethischen Fragen der Fortpflanzungsmedizin

In Deutschland soll es 1,5 Millionen Wunscheltern geben. Ein Urteil aus Straßburg besagt nun, dass kinderlose Paare in Europa zukünftig für ihre Familienplanung fremde Eizellen nutzen dürfen. Erneut zeigt sich: Die technischen Innovationen der Fortpflanzungsmedizin bringen eine Reihe an neuen Fragen mit sich, die nicht nur die Gerichte beschäftigen, sondern auch eine ethische Reflexion erordern. Im "Freitag" geht Ulrike Baureithel den Fragen nach einer Liberalisierung in der fortpflanzungsmedizinischen Praxis nach. Für die Aprilausgabe von TTN-Info verfasste Prof. Dr. Jens Kersten zur Derbatte um ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz einen Artikel mit dem Titel "Der Mensch im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit".