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Die Energiewende – ein Bürgerprojekt auf dem Prüfstand

Wie geht eigentlich Energiewende? So richtig scheint es keiner zu wissen. Die Komplexität dieses Megaprojekts gleicht einem gordischen Knoten, den bislang niemand zu durchschlagen vermochte. Zuletzt ist Sigmar Gabriel, der neue Wirtschafts- und Energieminister, angetreten, den Knoten durch eine Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu lösen. Das EEG, das der Energiewende in ihrem Anfangsstadium Dynamik verlieh, bekam im Februar 2014  eine „Strompreisbremse“ verpasst, über deren Wirksamkeit freilich gestritten wird.

Grüne Gentechnik - ein verantwortbarer Beitrag zur Bekämpfung des weltweiten Hungers?

Zum Thema "Grüne Gentechnik - ein verantwortbarer Beitrag zur Bekämpfung des weltweiten Hungers?" luden die Hochschule für Philosophie München, das Bistum Speyer und das Heinrich Pesch Haus zu einem Expertengespräch am 26. Februar 2014 nach Ludwigshafen ein.

Zivilklauseln an Universitäten: Fördern sie den Frieden?

Ob Forschungsaufträge der Bundeswehr oder von Rüstungsunternehmen mit dem gesellschaftlichen Auftrag der Wissenschaft vereinbar sind, wird gegenwärtig leidenschaftlich diskutiert. 14 deutsche Universitäten haben mittlerweile so genannte Zivilklauseln in ihr Hochschulstatut aufgenommen.

Ist besseres Argumentieren in der Gentechnikdebatte möglich?

Die im Folgenden vorgelegte kurze Guideline entstammt der ethischen Begleitforschung im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbundes ForPlanta. Inhaltlich verantwortlich zeichnet Christian Dürnberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Philosophie und am Institut TTN. Kommentare, Kritik und Ergänzungen erwünscht.

Wohin führt die Ethisierung von Technikkonflikten? Beobachtungen aus laufenden TTN-Projekten

In Diskussionen um die Einführung neuer Techniken verbindet sich mit dem Ruf nach Ethik oft das Bedürfnis nach einem übergreifenden Konsens. Zugleich kann man beobachten, dass moralische Positionen Differenzen nicht einfach überbrücken, sondern bisweilen sogar zementieren. Will Ethik zu mehr als bloßer Moralisierung führen, dann wird sie in dieser Situation den Blick für die Verfahren schärfen, in denen Konflikte moderiert werden, auch wenn wertgebundene Differenzen bestehen bleiben. 

Erklärung zur Organspende - eine Bürgerpflicht?

Der Bundestag hat am 25. Mai 2012 eine Reform der Organspende in Deutschland beschlossen. Künftig wird der Bürger in regelmäßigen Abständen aufgefordert, seine Einstellung zur eigenen Organspende schriftlich zu dokumentieren. Eine Pflicht zur Entscheidung gibt es aber nicht. Doch ist es zumutbar, dem Bürger eine Entscheidung abzuverlangen, wenn das Kriterium des Hirntodes als Tod des Menschen umstritten ist?

Präsentation "Konflikt-Tool Grüne Gentechnik": Eine Strukturierung gentechnikkritischer Argumente

Die Debatte um den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft wird mittlerweile seit Jahrzehnten intensiv, kontrovers und emotional geführt. Worüber aber wird tatsächlich gestritten? Wie lässt sich der Konflikt beschreiben und strukturieren?

Kommt Bewegung in die Risikodebatte um die Grüne Gentechnik?

Die EU-Kommission hat offensichtlich genug von der andauernden Kritik an ihrem Regime der biologischen Sicherheitsbewertung beim Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Im Juli 2010 hatte sie neue „Leitlinien zur Koexistenz“ empfohlen und damit den EU-Mitgliedsstaaten Möglichkeiten eröffnet, weitaus strengere Regeln für den Anbau von GVOs vorzuschreiben.

Interview mit Dr. Bernhard Widmann: Über gesellschaftliche Konflikte und Chancen von Bioenergie und das "Lebens-Mittel" Energie

Dr. Bernhard Widmann ist Leiter des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) Straubing und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Vereins TTN.

Umgang mit der Informationsflut: Von einer Kultur des Rückzugs aus der Vernetzung

Die Coverstory des aktuellen "Spiegel" "Ich bin dann mal off"  widmet sich der gefährdeten Kunst des Müßigganges im Zeitalter digitaler Medien: Via Handys und Smartphones immer und überall erreichbar sein zu müssen - diese stete Vernetzung mit Arbeit und Freunden stellt sich im alltäglichen Leben nicht nur als Segen und Chance, sondern auch als Belastung und Verhängnis heraus.

 
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